Wettbewerb: neue Männer braucht das Land

IMG_0023Vielleicht erinnert ihr Euch: Vor rund zehn Jahren sorgte ein neuer Männertyp für Aufsehen. Der sogenannte metrosexuelle Mann. Plötzlich hatten Männer, die auf ihr Äußeres achten und das Wildschweinstadium hinter sich lassen, einen Titel. Metrosexuell. Und damit auch gleich einen Stempel auf der Stirn. So schrieb der Stern 2005: „Schwul leben, aber nicht schwul sein: Der „allerneuste“ Mann lebt seine weibliche Seite aus, steht aber trotzdem auf Frauen. Und kommt damit ungemein gut an.“

Gut ankommen tut er bei vielen sicher noch heute. Aber der metrosexuelle Mann ist längst ein anerkanntes Mitglied unserer Gesellschaft und lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Höchste Zeit, dass ein neuer Männertyp für Aufsehen sorgt.

Ich denke dabei an Männer, die sich ganz selbstbewusst mit den Accessoires ihrer Kinder schmücken. Ich habe ein solches Exemplar zuhause. Wie ich euch schon berichtete, trägt mein Mann ständig die Haargummis seiner Mädels am Finger — quasi gleichwertig mit dem Ehering. Inzwischen stecken die Mäuse ihm die „Habutschis“ sogar schon selber an ;-). Letze Woche kam ein neuer Modetrend dazu: Die kleine Schwester wollte ihr Minnie-Halstuch nicht mehr tragen. Kurzerhand hat Papa sich das gute Stück ums Handgelenk gewickelt und ist den Rest des Tages damit rumgelaufen. Wenn Minnie nicht wäre, könnte es fast rockermäßig rüberkommen… Und das sind nur zwei Beispiele von ganz vielen möglichen Papa-Styles.

Ich persönlich finde diesen Männertyp ja viel ansprechender als den guten alten metrosexuellen: Er ist im Herzen Kind geblieben und hat keine Angst, dass die Kinder-Accessoires seiner Männlichkeit schaden. Tragisch nur: Es gibt keinen Begriff, der diese Papa-Style-Männer beschreibt — quasi als Pendant zu metrosexuell. Das müssen wir doch ändern! Ich wisst, wie gerne ich mit Sprache spiele und mir Wörter ausdenke. Zwillingerig ist der beste Beweis dafür. Jetzt möchte ich Euch mit meiner Begeisterung anstecken und fordere Euch zu einem kleinen Wettbewerb heraus:

Schreibt mir bis kommenden Mittwoch, den 12. August, hier oder bei Instagram Eure Vorschläge für einen Begriff, der den Papa-Style-Mann beschreibt. 

Natürlich gibt es auch einen Gewinn. Aber weil dieser Blog eine nichtkommerzielle Herzensangelegenheit ist und erstmal auch bleiben soll, gibt es keinen materiellen Preis. Die Gewinnerin (oder der Gewinner?) bekommt von mir eine eigene Geschichte über Eure Familie (oder eine besondere Familienanekdote) auf meinem Blog. Inhalt und Form stimmen wir natürlich eng miteinander ab. Die knallharte und garantiert subjektive Jury: mein Mann. Der Begriff, der für ihn am besten beschreibt, was diesen Männertyp ausmacht, gewinnt.

Ich freue mich riesig auf Eure Ideen!!! Und ich hoffe natürlich, dass überhaupt jemand mitmacht…:-)

Eure Ella

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