Digital Natives


Die Mädels haben jetzt Handys! Wird auch Zeit, finde ich. Mit zweieinhalb… Papa hat ihnen zwei meiner abgelegten Telefone gegeben (natürlich ausgeschaltet) und sie lassen sie seitdem nicht mehr los. Und nun ratet mal, was die Mädels als erstes machen?  Sie machen Selfies! Ich krieg ne Krise, woher haben sie das bloß? 😉 Dass sie wie selbstverständlich mit Handys umgehen und sich benehmen wie erwachsenen Selbstverliebte ist ja schon der Hammer. Aber der richtliche Knaller war die Unterhaltung dazu:

M. macht ein Selfie und zeigt es L.

L.: „Oh ja, süß!“

M. macht begeistert das nächste Selfie und zeigt es wieder ihrer Schwester.

L.: „Nee, das ist Scheiße!“

😳😳😳 Da macht Muddi dicke Backen! Ich sag mal, ich bin unschuldig 😉

Eure Ella

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Wo hat sie das denn her?

Wenn Kinder sprechen lernen, durchlaufen ihre Eltern verschiedene Phasen. Am Anfang versuchen sie aus jedem unverständlichen Gebrabbel etwas Sinnvolles herauszuhören. Dann zählen sie stolz wie Bolle die einzelnen Wörter. Wir waren jetzt recht lange in der Phase „Wow, das können sie schon verständlich und im kompletten Satz aussprechen?“ Und diese Phase ging quasi nahtlos über in unsere aktuelle Phase. Und die heißt: „Wo zum Geier haben sie das bitte her?“ Kleines Beispiel aus aktuellem Anlass:

Eben vorm Schlafengehen, setzt sich die große Schwester auf den Boden und blättert durch ein Max-Buch. Kennt ihr Max? Max ist der männliche Conny, würd ich mal sagen. Zumindest erlebt er ähnlich spannende Allgagsabenteuer in unzähligen Büchern. Immer dabei, seine allerallerallerallerbeste Freundin Pauline. Die große Schwester sitzt also da und schaut sich an, wie Max ein Kaninchen möchte und schließlich bekommt (natürlich kennt sie das Buch auswendig, wie alle anderen auch). Sie ist ganz versunken. Sie blättert um und stöhnt plötzlich offensichtlich genervt. Mehr zu sich selbst als zu uns sagt sie laut und deutlich: „Da ist Pauline. Pauline ist doch blöd!“…und schüttelt den Kopf, ohne den Blick vom Buch abzuwenden.

Und da bleib als Muddi mal ernst… 

Einen schönen Abend wünsche ich euch!

Eure Ella

Grüße aus dem Krankenlager

Ihr Lieben, hier schweigt mal wieder der Wald. Und das liegt dieses Mal nicht an fehlender Motivation, sondern daran, dass wir alle flach liegen. Kita-Bazillen sind echt ein A***. Bilanz 2016 bisher: Eine Woche Kita, eine Woche krank, eineinhalb Wochen Kita, seit Donnerstag krank. Kinderfasching fiel damit für die Mäuse leider aus. Zum Glück wissen sie noch nicht, was sie verpassen. 

Dass es mich dieses Mal auch so heftig erwischt, hätte wirklich nicht Not getan. Ausruhen mit fiebernden Zweijährigen ist ja eine nahezu unlösbare Mission. Und nach vier Tagen Fieber haben die Mädels eben zum ersten Mal in ihrem Leben die 40-Grad-Marke geknackt. Der Spaß geht also weiter und so langsam mache ich mir wirklich Sorgen. Morgen erstmal eine Runde Arzt für alle. Und wenn wir wieder fit sind, bringe ich auch hier wieder leben in die Bude. Themen habe ich auf jeden Fall auf Lager 🙂 
Eure Ella

Das doppelte Lottchen

Zwei Jahre und zwei Monate hat es gedauert. Zwei Jahre und zwei Monate, in denen ich mich gefragt habe, ob man Zwillinge gleich anziehen sollte. Der große Spagat zwischen Niedlichkeit und Individualität, mit dem sich wohl alle Zwillingseltern rumschlagen. Bei uns gab es immer beides. Und seit die Mäuse in die Kita gehen, fast nur noch unterschiedliche Oberteile, damit alle sie unterscheiden können. Doch eine Frage blieb: Was wollen die Mäuse eigentlich selbst?

Und heute, nach zwei Jahren und zwei Monaten, bekomme ich von meinen Kindern ganz unvermittelt, aber völlig eindeutig eine klare Ansage: „Mama, L. und M. gleiche Pullis anziehen!“ 
Aha, da haben wir es also. Zum Glück hatte ich noch was Gleiches da. Und ich lerne einmal mehr: Wir können uns noch so viel den Kopf zerbrechen. Unsere Kinder wissen ganz oft schon selbst, was für sie das Richtige ist! 

In diesem Sinne, schönes Wochenende
Eure Ella

Motivationstief

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche war es hier sehr ruhig. Ich hatte mir zwar fest vorgenommen, zwei Beiträge pro Woche zu veröffentlichen. Aber im Moment läuft es nicht. Und nein, das liegt nicht daran, dass meine Mädels irgendwie stressig wären oder ich keine Zeit hätte. Meine Motivation lässt schlichtweg etwas zu wünschen übrig. Woran das liegt?

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Die Silvesterzwillis

Habt ihr von den Zwillingen in den USA gehört, die in der Silversternacht geboren wurden — das Mädchen eine Minute vor Mitternacht und der Junge zwei Minuten danach?! Dieses Zwillingspärchen hat also nicht nur an unterschiedlichen Tagen Geburtstag, sondern sogar in unterschiedlichen Jahren. Ich hab mir mal Gedanken gemacht, wie ich das so finde…

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Nach dem großen Futtern: Die Sache mit den guten Vorsätzen

Weihnachstbraten, Kuchen, Naschis: Vielen von uns wird bestimmt immer noch schlecht, wenn sie an die kulinarischen Eskalationen der letzten Tage und Wochen denken. Mit gehts da kaum anders. Doch was mir noch viel schwerer im Magen liegt, ist das, was uns im Januar wieder bevor steht. Ein paar kritische Worte über den Wahnsinn mit den guten Ernährungs-Vorsätzen.

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Zwillingerig extreme: Das Interview V

IMG_1855 KopieEs ist schon eine ganze Weil her seit dem letzten Interview auf meinem Blog. Aber ich habe versprochen, euch in diesen Gesprächen immer ganz besondere Geschichten vorzustellen. Und besondere Geschichten brauchen Zeit — und Platz. Das heutige Interview hat mich wieder einmal zutiefst bewegt! Wahrscheinlich ist es deshalb so lang geworden. Aber ich finde, diese Geschichte ist jedes Wort wert.

Yvonne (auf Instagram heißt sie Vorstadtmama) und ihr Mann sind eigentlich glücklich als kleine Familie mit ihrem Sohn. Doch der Wunsch nach einem zweiten Kind ist so groß, dass sie die Strapazen einer künstlichen Befruchtung auf sich nehmen — ganze sieben Mal. Beim letzten Versuch klappt es endlich. Und wie: Yvonne erwartet Drillinge! Im Gespräch mit mir berichtet Yvonne, wie sie den ersten Schreck verdaut hat und warum von ihren drei Babys heute nur zwei Leben dürfen.

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